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Mixdown Step by Step

In wenigen Schritten zum perfekten Mix 


 

1. DAS SCHLAGZEUG

Die einzelnen Instrumente des Schlagzeugs solten, soweit möglich , mit der Strip Silence Funktion von ProTools sauber geschnitten werden. Das Übersprechen der verschiedenen Instrumente auf die Mikrofone solte so merklich verringert werden, was sich automatisch in einem deutlich differenzierten Klangbild widerspiegelt. Ein weiterer Vorteil ist, dass falls Ihr sauber arbeitet, nur das Nutzsignal auf die einzelnen Tracks des Mischpultes gehen, welche sich so besser mit dem EQ und weiteren Effekten bearbeiten lässt. Damit das ganze Drumkit homogen und wie live klingt, ist es wichtig den einzelnen Instrumenten den gleichen Raum beizumischen.

1.1. BASSDRUM

EQ-Settings: Innen

 

Level (dB)

Frequenz (Hz)

Q-Faktor

HF

+ 3

8k

-

HMF

+ 3

5k

mittel

LMF

+ 3

1,2 k

mittel

LF

 

-

 

EQ-Settings: Außen

 

Level (dB)

Frequenz (Hz)

Q-Faktor

HF

-

-

-

HMF

-

-

-

LMF

-

-

-

LF

+ 5

80

 

 

FX: Hall (Lexicon 480, Medium Room, RT60:0,6 s, Pre-Delay: 90 ms) SSL Compressor        

 

FX:UREI 1176 Compressor

Nur auf eine der beiden Bassdrums wurde ein Hallraum gelegt. Zuviel Raum auf tieffrequenten Instrumenten verschlechtert die Transparenz und den Druck einer Mischung.


1.2. SNAREDRUM

EQ-Settings: Top

 

Level (dB)

Frequenz {Hz)

Q-Faktor

HF

-

 

-

HMF

+ 9

5,2 k

mittel

LMF

+ 5

1,5 k

mittel

LF

+ 4,5

35B

-

EQ-Settings: Bottom

 

Level (dB)

Frequenz (Hz)

Q-Faktor

HF

+ 7,5

11k

 

HMF

+ 6

3.8 k

 

LMF

-

-

-

LF

-

-

-

 

FX: Hall (Lexicon 480, Medium Room, RT60:0,6 s, Pre-Delay: 90 ms) SSL Compressor                                                                                                                          

 

FX: Hall (Lexicon 480, Medium Room, RT60:0,6 s, Pre-Delay: 90 ms)SSL Compressor

 

1.3. HI-HAT

EQ-Settings:

 

Level (dB)

Frequenz (Hz)

Q-Faktor

HF

+ 3

9k

-

HMF

+ 4,5

4,2 k

klein

LMF

+ 9 dB

850 Hz

klein

LF

...

 

...

FX: Flanger (Eventide H3000)

 Wenn möglich eine Lautstärkeautomation für die Hi-Hat schreiben, da durch die verschiedenen Spielweisen des Drummers sehr unterschiedliche Pegel aufgezeichnet werden, die so angeglichen werden können.


1.4. ZWEITE SNAREDRUM
 EQ-Settings: Top

Level (dB)

Frequenz (Hz)

Q-Faktor

HF

+ 3

15 k

 

HMF

+ 4,5

3,8 k

mittel-klein

LMF

+ 6

800

klein

LF

+ 6

90

...

 EQ-Settings: Bottom

 

Level (dB)

Frequenz (Hz)

Q-Faktor

HF

+ 6

14k

...

HMF

+ 6

41k

mittel

LMF

+ 10

650

klein

LF

+ 3

140

...

 FX: Hall (Lexicon 480, Medium Room, RT60:0,6 s, Pre-Delay: 90 ms)                                                                                                                                     FX: Hall (Lexicon 480, Medium Room, RT60:0,6 s, Pre-Delay: 90 ms)

 1.5.1. TOM HIGH

EQ-Settings:

 

Level (dB)

Frequenz (Hz)

Q-Faktor

HF

+ 4,5

12k

HMF

+ 10

4,8 k

klein

LMF

...

-

...

LF

+ 3

180 Hz

...

 FX: Hall (Lexicon 480, Medium Room, RT60:0,6 s, Pre-Delay: 90 ms)  SPL Transient Designer

1.5.2. TOM LOW
  EQ-Settings:

 

Level (dB)

Frequenz (Hz)

Q-Faktor

HF

+ 4,5

12

HMF

+ 9

4.5 k

klein

LMF

...

...

...

LF

+ 3

120

...

 

FX: Hall (Lexicon 480, Medium Room, RT60:0,6 s, Pre-Delay: 90 ms) SPL Transient Designer

 
1.6. OVERHEADS
 EQ-Settings:

 

Level (dB)

Frequenz (Hz)

Q-Faktor

HF

+ 3

9k

 

HMF

+ 1.5

4,2 k

mittel

LMF

...

...

...

LF

 

...

...

 

FX: Flanger (Eventide H3000)


1.7. AMBIENCE, RAUMMIKROFONE
 EQ-Settings: Top

 

Level (dB)

Frequenz (Hz)

Q-Faktor

HF

+ 3

12k

...

HMF

...

...

...

LMF

...

...

...

LF

...

...

...

 EQ-Settings: Back - ohne EQ-Bearbeitung

 


1.8. SCHLAGZEUG MIT SUMMENKOMPRESSION

Ein gutes Mittel, um die Drums kompakter und etwas weiter nach vorne zu bringen, ist, alle Drum-Signale auf eine Stereo Subgruppe zu schicken und diese zu komprimieren. Dieses Signal mischt man dann wie gewünscht zum Gesamtmix hinzu.

 
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